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Owncloud – Google Kalender und Googe Mail Kontakte importieren

Ich glaube ich bin nicht der einzige, der in letzter Zeit das Vertrauen in kostenlose Internet-Dienste verloren hat. Nach der Ankündigung, dass der Googel-Reader eingestellt wird, habe ich mich nun endgültig entschieden auf eine Lösung zu setzen, die ich voll unter Kontrolle habe. Bei mir heißt diese Lösung Owncloud.

Die Frage lautet, wie transferiert man die Termine aus dem Google Kalender und die Kontakte aus Google Mail hinüber in die eigene Cloud? Wenn man erst einmal weiß wie es geht, dann ist es ganz einfach:

Daten aus Google Kalender exportieren

Ich habe meine Kalender einzeln exportiert, damit ich sie als getrennte Kalender in Owncloud importieren kann. Soweit ich es verstanden habe kann man aber auch alle Kalender gemeinsam exportieren

  • In der linken Sidebar unter “Meine Kalender” das Menü des gewünschten Kalenders aufklappen
  • Menüpunkt “Kalender-Einstellungen” aufrufen
  • auf der folgenden Seite (etwas weiter unten bei “Privatadresse“) den grünen Button “iCal” auswählen
  • ICal-Daten herunterladen

Kalenderdaten nach Owncloud importieren

  • links “Dateien” auswählen
  • Die heruntergeladenen iCal-Daten als Dateien hochladen
  • Datei im Webinterface von Owncloud anklicken
  • gewünschten Kalender auswählen bzw. neuen Kalender anlegen
  • Importieren” auswählen

Kontakte aus Google Mail exportieren

  • In Google Mail zu den Kontakten wechseln (oben links das Menü “Gmail” aufklappen)
  • über den Kontakten das Menü “Mehr” aufklappen und “Exportieren” auswählen
  • Kontakte gruppenweise oder “alle” im vCard-Format exportieren
    (Vorsicht, wenn man Google Mail schon länger benutzt, dann kann “alle” ganz schön groß sein, bei mir knapp 5000)

Kontakte nach Owncloud importieren

  • links “Kontakte” auswählen
  • bei den Einstellungen (Rädchen unten links) “Importieren” aufklappen
  • Dateien für den Import auswählen” anklicken
  • gewünschtest Adressbuch auswählen oder neues Adressbuch anlegen
  • Dateinamen angeben und öffnen

 

Linux Kernel 3.0-rc1

Ein neues Linux-Kernel ist draußen und es heißt – trara – 3.0.

Kein besonderer Anlass, kein technologischer Quantensprung, einfach zur Abwechslung mal eine neue Zahl. Linus schreibt dazu:

I decided to just bite the bullet, and call the next version 3.0. It will get released close enough to the 20-year mark, which is excuse enough for me, although honestly, the real reason is just that I can no longe rcomfortably count as high as 40.

Social Krimskrams

An anderer Stelle hatte ich vor kurzem einen Überblick über die (meiner Ansicht nach) wichtigsten Social-Sonstwas-Dienste gegeben. Nun ist bei mir auch noch Google+ dazu gekommen. Wer meine Google-plus-Aktivitäten verfolgen möchte: siehe hier…

Wenn das dort allerdings ebenso weiter geht wie bisher bei Twitter oder Facebook, dann sollte man dort nicht zu viel erwarten.

Backdoor in WordPress-Plugins

Nur ein kleiner Hinweis: Unbekannte haben sich Zugriff auf das offizielle Pluginverzeichnis verschafft und die drei populären Plugins AddThis, WPtouch und W3 Total Cache mit einer Backdoor ausgestattet.

Installation aborted by User

Gerade lief hier ein automatisches Update meiner OpenSuse Installation. Normalerweise ist das etwas, dass ich nur am Rande verfolge, weil es völlig problemlos im Hintergrund abläuft. Heute war das anders. Die Fehlermeldung lautete:

Installation aborted by User

Huch, bin ich da vielleicht versehentlich auf irgendeine falsche Taste gefallen? Gleich noch mal …

Installation aborted by User

Sehr merkwürdig! Nach etwas Kopfkratzen und Logs-Lesen kam ich dann dahinter. Offenbar hatte sich in die RPM-Datenbank ein Fehler eingeschlichen. Den kann man leicht beheben, indem man als root

rpm --rebuilddb

ausführt. Das war’s, anschließend funktionierte der Systemupdate wieder ohne Probleme.

Wo ist das Feed-Icon in Firefox 4.0?

Ich persönlich fand das Feed-Icon in der Adressleiste des Firefox-Browsers ziemlich hilfreich. Als Grund für sein Verschwinden gibt Alexander Limi an:

Even among our very advanced users, this button has the lowest percentage use of all our buttons, and is not used anywhere near enough to justify being in the main UI.

Sollte mich jemand fragen, was ich davon halte – die Entscheidung dieses Icon zu entfernen halte ich für einen Rückschritt und totalen Blödsinn! OK, zumindest ist es möglich das Feed-Icon zurück zu holen. Dazu klickt man auf die Navigationsleite (nicht auf das Eingabefeld, sondern auf den Hintergrund) und wählt “Anpassen …” aus. Aus den Optionen im folgenden Dialog wählt man das Feed-Icon aus und zieht es in die Navigationsleiste.

X-Forwarding über ssh

Wenn man sich in einem unsicheren Netzwerk eine X-Session von einem entfernten Rechner holen möchte, dann sollte die Verbindung tunlichst verschlüsselt sein. Mit ssh/sshd ist das ganz einfach. Hier eine kleine Anleitung, die ich unter openSuse 11.4 und Debian Lenny getestet habe:

  • Auf dem Server muss xauth  installiert sein. Falls das nicht der Fall ist, muss es nachgeholt werden.
  • Eine normale SSH-Verbindung vom Client zum Server sollte funktionieren. Dafür müssen natürlich der SSH-Client und der SSH-Daemon (sshd) installiert sein und die Firewall muss entsprechende Verbindungen durchlassen.
  • Sowohl unter openSuse als auch unter Debian war der SSH-Daemon nach der Installation bereits richtig konfiguriert. Sollte das nicht der Fall sein, muss die Variable X11Forwarding in /etc/ssh/sshd_config auf yes gesetzt werden. Anschließend muss der SSH-Daemon neu gestartet werden (/etc/init.d/ssh restart)
  • In der Konfigurationsdatei des SSH-Client (/etc/ssh/ssh_config) müssen die Variablen ForwardX11 und  ForwardX11Trusted auf yes gestzt werden.
  • Die Option -X gibt dem SSH-Client eingeschränkte Rechte für das eigene Display. Die Option -Y gibt ihm vollen Zugriff auf das Display. Meist reicht es eine SSH-Verbindung mit der Option -X zum Server aufzunehmen (ssh -X zielrechnername).

Programme, die nun in diesem Terminal auf dem Server gestartet werden, werden nun auf dem Client angezeigt. Versuche es einfach mal, indem Du glxgears eingibst.

Weblinks:

glxgears

glxgears

glxgears

Gleich beim Aufruf sagt glxgears klar und deutlich, wofür es nicht geeignet ist: Don’t use glxgears as a benchmark. Grund genug es einfach mal als Benchmark-Tool für die Grafikkarte zu verwenden.

Die Werte, die mit diesem Tool zum Teil erreicht werden, sind echt beeindruckend (siehe zum Beispiel hier oder hier). Im Gegensatz zu den dort genannten Zahlen (zum Teil weit über 10000 FPS) Schafft mein offenbar etwas altersschwacher Dell Optiplex GS 280 (Intel Corporation 82915G Integrated Graphics Controller) gerade mal schlappe 60 FPS.

Aber hey, was soll’s. Unser Fernseher schafft immerhin nur 25 FPS (50 Halbbilder pro Sekunde) und ich hatte weder beim Fernseher noch bei meinem Rechner jemals ernst zu nehmende Probleme, bewegte Bilder als solche zu erkennen.

SourceForge.net gehackt

Heute morgen bekam ich eine Mail mit dem Hinweis, dass alle Passworte auf sourceforge.net zurück gesetzt wurden.

We recently experienced a directed attack on SourceForge infrastructure
(http://sourceforge.net/blog/sourceforge-net-attack/) and so we are
resetting all passwords in the sf.net database -- just in case.  We're
e-mailing all sf.net registered account holders to let you know about this
change to your account.

Mein erster Gedanke war, dass ich wohl mal die Einstellungen für meinen Spamfilter überprüfen sollte. Aber es scheint sich nicht um eine Fishing-Mail zu handeln. Hier zwei Beiträge dazu auf dem SourceForge.net Blog:

SourceForge.net (englisch für Quelltextschmiede) ist übrigens ein riesiges Online-Repository für quelloffene Softwareprojekte. Es wird von der kalifornischen Firma Geeknet betrieben.

Weblinkis:

Truecrypt-verschlüsselte Partition unter Linux mounten

Wieso ist eigentlich immer alles so kompliziert. Ich möchte doch nur kurz eine Partition auf einer Wechselplatte unter Linux mounten, die vorher unter Windows mit Truecrypt verschlüsselt wurde. OK, wie geht das also?

1. Trucrypt installieren

In vielen Distributionen ist Truecrypt leider gar nicht enthalten. Diese Distributionen enthalten dann aber ein weitgehend sorcecode-identisches Paket namens Realcrypt. Offenbar behebt dieses Paket kleinere Unstimmigkeiten in der Lizenz. Bei OpenSuse befindet sich Realcrypt im Packman Repository.

2. Partition mounten

Wenn man auch als normaler Benutzer auf die gemountete Partition zugreifen möchte, dann muss man zunächst einen Mountpoit (ein leeres Verzeichnis) im eigenen Home-Verzeichnis anlegen. Dann startet man Realcrypt, wählt ein Device aus und clickt auf “Mount”. Im folgenden Dialog klickt man auf “Options” und ändert den Mointpoint (“Mount at Directory”) auf das neue Verzeichnis im eigenen Home-Directory. Bei “Moint options” gibt man die eigene User-ID und Group-ID an (z.B. bei OpenSuse: “uid=1000,gid=100″). Zuletzt gibt man das Passwort ein und schon können die Daten rauschen.