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lsof

Das Programm lsof (list open files) ist ein mächtiges Werkzeug! Leider ist es nicht ganz einfach sich all die Möglichkeiten zu merken, wenn man es nur drei mal im Monat verwendet. Eine einfache Eingabe von lsof ergibt hier bei mir gerade gut 3000 offene Dateien, hilft also auch nicht wirklich weiter. Hier eine kleine Übersicht der Möglichkeiten:

  • lsof
    Zeigt alle Prozesse, die gerade auf Dateien zugreifen
  • lsof | wc -l
    Zeigt die Anzahl zurück gegebener Zeilen (also die Anzahl offener Dateien)
  • lsof -c bash
    Welche Dateien hält das Programm bash offen. Eigentlich wird sogar angezeigt, welche Dateien alle Programme offen halten, die mit der Zeichenkette “bash” beginnen.
  • lsof -i :80
    Welche Programme haben Port Port 80 geöffnet?
  • lsof +L1
    Gelöschte Dateien, die noch geöffnet sind verbrauchen weiter Plattenplatz. Bei meinem OpenSuse-Laptop sind das gelegentlich erstaunlich viele. Mit “lsof +L1″ kann man sich diese Dateien ansehen.
  • lsof /dev/hdc
    Anzeige aller Prozesse, die gerade auf die CD-ROM-Gerätedatei “/dev/hdc” zugreifen:
  • kill $(lsof -t /cdrom)
    Der CD-Schacht lässt sich nicht öffnen, weil noch ein Programm darauf zugreif?
  • lsof -p 1234
    Alle offenen Dateien des Prozesses mit der PID 1234:
  • lsof /usr/bin/vim
    Aller Prozesse, die gerade auf die Datei “/usr/bin/vim” zugreifen.
  • lsof +D /tmp
    Anzeige aller offenen Dateien im Verzeichnis “/tmp” und seinen Unterverzeichnissen (ohne symbolische Links)
  • lsof -u heiner
    Anzeige aller vom Benutzer “heiner” geöffneten Dateien.
  • lsof -u ^heiner
    Anzeige aller offenen Dateien, die nicht der Benutzer “heiner” geöffnet hat.

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