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Windows-Freigabe unter Linux mounten

Ich muss nur sehr selten unter Linux eine Windows-Freigabe mounten. Gelegentlich ist das aber doch mal nötig und dann habe ich regelmäßig vergessen, wie man mit diesen Freigaben umgeht.

Zunächst mal nachsehen, welche Freigaben es auf dem entfernten Windows-Rechner überhaupt gibt:

smbclient -L <netbios-name>
smbclient -L <netbios-name> -U <usernane>

Logischerweise muss “<netbios-name>” durch den Netbios-Namen (Windows-Namen) des entfernten Rechners ersetzt werden.

OK, wenn man weiß, welche Freigabe man auf dem Linux-Rechner mounten möchte, dann kann es nun los gehen. Ich gehe hier einfach mal davon aus, dass es den Mountpoit (also das Verzeichnis) “/mnt/win” auf dem Linux-Rechner tatsächlich gibt.

mount -t cifs //<netbios-name>/<freigabe> /mnt/win

Wenn die Freigabe durch ein Passwort geschützt ist:

mount -t cifs -o username=<username>,password=<passwort> //<netbios-name>/<freigabe> /mnt/win

Wenn das Windows-Verzeichnis beim Systemstart automatisch gemountet werden soll, dann muss dies in der Datei /etc/fstab konfiguriert werden. Dort muss dann eine der beiden folgenden Zeilen eingefügt werden.

//<netbios-name>/<freigabe> /mnt/win cifs auto,iocharset=iso8859-1 0 0
//<netbios-name>/<freigabe> /mnt/win cifs auto,iocharset=iso8859-1,username=<username>,password=<password> 0 0

Ich kann ehrlich gesagt auf den ersten Blick keinen Unterschied erkennen, egal ob ich als Typ smbfs oder cifs verwende. Bei mir funktioniert cifs sowohl unter OpenSuse als auch unter Debian bestens. Kann aber durchaus sein, dass das gleiche für smbfs gilt.

3 Kommentare zu Windows-Freigabe unter Linux mounten

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